
Die Pinyin-Reimsilbe 'ui' ist eine weitere Abkürzung. Ihre vollständige Form ist 'uei' – ein dreiteiliger Vokalgleit. Wenn ein konsonantisches Initial hinzugefügt wird, verschwindet das mittlere 'e' aus der Schreibung. Aber genau wie bei der Regel 'iou' → 'iu' hinterlässt der versteckte Vokal seinen Abdruck in der Aussprache.
Die Regel
Wenn 'uei' einem initialen Konsonanten folgt, wird es als 'ui' geschrieben. Das 'e' wird aus der geschriebenen Form entfernt.
- 'd' + 'uei' → geschrieben als duì (richtig)
- 'h' + 'uei' → geschrieben als huí (zurückkehren)
- 'g' + 'uei' → geschrieben als guì (teuer)
- 'z' + 'uei' → geschrieben als zuì (am meisten)
Wenn 'uei' allein steht (ohne initialen Konsonanten), wird es zu wéi: unter Verwendung der 'w'-Starterregel. Das 'e' bleibt in der vollständigen Schreibung sichtbar.
Warum es für die Aussprache wichtig ist
Wenn Sie 'duì' sagen, sollte Ihr Mund nicht direkt von 'u' zu 'i' springen. Dazwischen gibt es einen subtilen 'e'-Laut. Der Vokal gleitet von der gerundeten 'u'-Position, passiert kurz durch ein 'e' in der Mitte des Mundes und gelangt zur hohen, hellen 'i'-Position.
Das vollständige Überspringen des 'e' lässt die Silbe abgehackt und unnatürlich klingen. Lassen Sie den Gleitlaut alle drei Positionen durchlaufen, um ein flüssiges, natürliches Ergebnis zu erzielen.
Wo der Tonzeichen gesetzt wird
Das Tonzeichen bei 'ui' wird auf den letzten Vokal gesetzt: das 'i'. So sehen Sie duì, huí, guì. Dies stimmt mit der Tonzeichenregel für abgekürzte Reimsilben überein.
Ein häufiges Muster
Sie werden vielleicht bemerken, dass Pinyin die Gewohnheit hat, dreiteilige Vokalgleitlaute zu kürzen, wenn davor ein Konsonant kommt:
- 'iou' → 'iu' (mittleres 'o' weggelassen)
- 'uei' → 'ui' (mittleres 'e' weggelassen)
- 'uen' → 'un' (mittleres 'e' weggelassen, im nächsten Artikel behandelt)
In jedem Fall gilt die gleiche Regel: Der mittlere Vokal wird aus der Schreibung entfernt, bleibt aber als subtiler Gleitlaut in der Aussprache erhalten. Das Erkennen dieses Musters hilft Ihnen, Pinyin genauer zu lesen.
Welches e sich hier versteckt
Das verschwundene e in ui ist nicht das tiefe, hintere e, das Sie in einem Wort wie hē hören. Es ist das helle, vordere e der ei-Verbindung. So gleitet duì von einem gerundeten u durch dieses leichte vordere e hinauf zu einem klaren i, genau dem e, das Sie in wéi sagen würden. Zu wissen, welches e es ist, hält den Gleitlaut hell und glatt statt verschluckt und dunkel, was die häufigste Art ist, wie Lernende ui falsch klingen lassen.
Übung
Sagen Sie diese Wörter langsam und spüren Sie den vollständigen 'u' → 'e' → 'i'-Gleitlaut:
- shuǐ (Wasser): Lassen Sie das 'e' sanft durchgleiten.
- tuī (schieben): Der mittlere Vokal hält die Silbe geschmeidig.
- cuì (knusprig): Der Gleitlaut ist schnell, aber vorhanden.


